Hofchronik (Hintere Funi)

Der ehemals bestehende Doppelhof - Funi 1 und Funi 2 - auf der Heidburg gelegen,
war 1900 abgebrannt. Er wurde dann an zwei getrennten Stellen wieder neu mit den
Steinen aus dem Hofeigenen-Steinbruch bis 1902 aufgebaut.

Links wohnte der Sohn

Er hatte jedoch im weiteren Verlauf keine Nachkommen mehr und somit bestehen seit 1975 keinerlei Verwandschaftsverhältnisse mehr zu diesem Hof!

Rechts wohnte das Mädchen

Wir waren das Mädchen: Meine Ur-Ur-Ur-Großmutter eine geborene Schätzle, die Georg Uhl - (oben am Bildstöckchen 1887 verstorben) - aus der Ortenau (Mühlenbach) heiratete. 

Aus dieser Ehe war auch Nikolaus Uhl (im ersten Weltkrieg gefallen) entstanden. Er und seine junge Frau Martha (16 Jahre) - meine Ur-Ur-Großmutter - erhielten den 1903 an der jetzigen Stelle neu aufgebauten Hof als Erbteil.

Ihre Nachkommen waren Karl und Hermann.
Karl ( der sehr früh verstorbene Steinmetz) baute unseren Steinbruch auf dem Schlößchen der ehemaligen "Heidburg" ab. Aus diesen Steinen entstanden viele Bauernhöfe hier in der Gegend.

Heinrich Hansjakob
Heinrich Hansjakob

Der berühmte Schriftsteller-Dichter und Pfarrer „Heinrich Hansjakob (1837-1916)“ in Haslach-Hofstetten-Mühlenbach beheimatet, war oft gesehener Gast bei den Steinmetzen auf dem Heidburg-Schlößle. Das belegen alte Bilddokumente und Schriftstücke. Nach seinem Tod, heiratete seine Witwe (meine Ur-Oma) den jüngsten Bruder - auch einen Uhl. Mein Ur-Großvater Herman (genannt "Funi Herman").

Eine ihrer Töchter von 11 Kindern (meine Oma Ida) bekam den Hof. Sie heiratete Karl Stroka meinen Opa. Er war Soldat und kam aus dem heutigen Polen, war Zeit seines Lebens Gleisarbeiter bei der Bahn. Sie bewirtschafteten den Hof als Nebenerwerbslandwirte.

Natalia mit ihrem Uropa
Natalia mit ihrem Uropa


Die einzige Tochter meine Mama Bringfriede (gelernte Damenschneiderin), übernahm den Hof und Heiratet Dietmar Rösch (Abteilungsleiter der Deutschen Bahn), meinen Vater.

Auch Sie bewirtschafteten den Hof als Nebenerwerb und züchteten vorwiegend Schweine, (wir waren "Saubure") und betrieben Mutter-Kuhhaltung.

Da die Tierhaltung zum Schlachten nicht unserer Philosophie entspricht - unsere Tiere leben mit uns und der Natur im Einklang, werden aber nicht zum Schlachten, gezüchtet oder gehalten - haben mein Mann Torsten (gelernter Diplom Ingenieur nun Unternehmensberater und Geschäftsführer eines Energieunternehmens) und ich, Natalia (die älteste von drei Kindern, gelernte Hotelfachfrau und Ausbilder im Hotelwesen, nun mit dem Namen "Schwarz") einen Bioland-Bauernhof im Vollerwerb mit 5 Sterne Ferien-Wohnungen daraus gemacht.

Wir haben 4 wundervolle Kinder:

Tim: unser Großer, er ist am studieren
Mariella: Sie ist nun in Irland "freiwilliges soziales Jahr in einem Camphill", danach Studium
Marc-Evan: Er durchlebt gerade die Pubertät
Marie-Amelie: das angehende junge Fräulein , mit ewigen Flausen im Kopf

Sie sind unser ganzes Glück und Herausforderung

Bis zum nächsten Generations-Wechsel in ca. 10-15 Jahren, werden wir, die Familien Rösch/Schwarz, unser Bestes geben, um hier auf unserem "S´Fleckli", dass so viele Lebewesen als möglich glücklich, zufrieden und gesund mit einander die Wunder der Natur und des Seins erleben dürfen.

Wir lassen auch Sie sehr gerne daran teilhaben!

 

Die Natur kann gut ohne uns Menschen auskommen,
der Mensch jedoch nicht ohne die Natur.